2. SBL Spieltag in Konstanz

© Lars Wehrmann / ASVW

Der zweite Spieltag der Segel-Bundesliga Saison 2019 ist geschafft und geht als das Event mit den wenigsten Rennen in die Liga Geschichte ein. Aufgrund sehr schwacher, unkonstanter und drehender Winde konnten nur 4 Flights beendet werden. Das Team um Steuerfrau Johanna Meier mit Willy Brandt, Hauke Sponholz und Benjamin Franke konnte in den schwierigen Bedingungen Mitte Mai den neunten Platz erreichen.

Nach der Anreise am Mittwoch konnten wir am Donnerstag bei 5-6kn noch ganz gut trainieren und uns auf das Revier vor dem Konstanzer Yacht Club einstellen. Am Freitag, den ersten Regatta-Tag kamen den ganzen Tag über keine segelbaren Bedingungen zu Stande und der Bodensee lag spiegelblank vor der Alpenkulisse. Mit Karten und Kubb-Spielen haben sich die 36 Teams aus ganz Deutschland die Zeit vertrieben und vergeblich auf das Ende der Startverschiebung gewartet.

© Lars Wehrmann / ASVW

Am Samstag Morgen baute sich eine leichte Brise auf und es wurde endlich gesegelt! Mit einem blitzsauberen Start konnten wir unsere Strategie perfekt umsetzen und einen Start-Ziel Sieg einfahren. Nach drei Rennen war der erste Flight beendet und als hätte er darauf gewartet, starb der Wind alsbald und das Warten begann aufs Neue.

Am Nachmittag ging es dann wieder aufs Wasser. In Ermangelung an Wind aber nicht mit J/70…die Organisatoren hatten zwei übergroße Stand-Up Paddle-Boards organisiert, auf denen je zwei Teams Platz fanden. In Paarungen aus erster und zweiter Liga wurde gegeneinander gepaddelt und das ein- oder andere Mal auch Bekanntschaft mit dem Kühlen Nass des Bodensees gemacht. Abends hieß zwar nochmal Auslaufen, aber die kleinen Kräuselungen auf dem Wasser reichten nicht für ein weiteres Rennen. Spätestens jetzt schauten alle mal in die Regelbücher, um die Mindest-Anzahl an Wettfahrten für einen Spieltag herauszufinden. Würden am Sonntag noch die nötigen zwei Rennen zustande kommen?

© Lars Wehrmann / ASVW

Der Sonntag Morgen sah wieder nicht besonders vielversprechend aus. Mittags brachten einige Wolken aber endlich ein wenig Wind und es konnte gesegelt werden. Der Wind drehte kräftig hin und her, was bei nur 3-4kn für die Taktiker noch viel schwieriger einzuschätzen war. Durch die nicht auf dem Wasser aufliegenden Böen waren vordere Plätze extrem schwierig zu verteidigen, was die Felder kräftig durcheinandergewirbelt hat. Die ersten beiden Wettfahrten beendeten wir noch recht zufrieden auf den Rängen 3 und 5. Im letzten Rennen mussten wir wegen doppeltem Anschwingen leider am Start kringeln. Aus einem Kringel wurden wegen Tonnenberührungen noch Nummer 2 und 3. So war in dem Straßenbahnrennen anschließend für uns leider nix mehr zu holen und wir schlossen den Spieltag mit einem unbefriedigenden sechsten Platz ab.

© Lars Wehrmann / ASVW

Der Sonntag Morgen sah wieder nicht besonders vielversprechend aus. Mittags brachten einige Wolken aber endlich ein wenig Wind und es konnte gesegelt werden. Der Wind drehte kräftig hin und her, was bei nur 3-4kn für die Taktiker noch viel schwieriger einzuschätzen war. Durch die nicht auf dem Wasser aufliegenden Böen waren vordere Plätze extrem schwierig zu verteidigen, was die Felder kräftig durcheinandergewirbelt hat. Die ersten beiden Wettfahrten beendeten wir noch recht zufrieden auf den Rängen 3 und 5. Im letzten Rennen mussten wir wegen doppeltem Anschwingen leider am Start kringeln. Aus einem Kringel wurden wegen Tonnenberührungen noch Nummer 2 und 3. So war in dem Straßenbahnrennen anschließend für uns leider nix mehr zu holen und wir schlossen den Spieltag mit einem unbefriedigenden sechsten Platz ab.